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Das Konzept Technischer Coach
Der Mitarbeiter
„Mitarbeiter zu motivieren ist eine Führungsaufgabe.“ Welche Gültigkeit hat diese Äußerung mit dem Wissen, dass nur bis zu 16% aller potenziellen Mitarbeiter sich eine Aufgabe suchen, der große Rest nur eine Arbeit?
Bei der Personalauswahl ist es wie bei den Herstellkosten von Produkten. Im Einkauf liegt der Gewinn. So viele Menschen es auf Erden gibt, so viele Persönlichkeiten leben auf dieser Erde. Diese Unterschiede ermöglichen es, sich von der Konkurrenz abzuheben.
Eine Maschine oder Anlage arbeitet so gut wie sie konstruiert und gefertigt wurde. Der Mensch mit seine Sinnesorgane, Geist und Gedanken, erlebten Erfahrungen und daraus neu entstandenen Gedanken und Denkmustern. Er ist es, auf den wir auch in Zukunft unsere Aufmerksamkeit richten, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Wobei Erfolg ist, was allen gut tut und nützt. Also der Kundennutzen.
Das Konzept Technischer Coach
Dieses Konzept hat den Ansatz, das ein Coach coacht, ein Unternehmensberater berät, ein Kaufmann kauft, ein Controller controllt, ein Entwickler entwickelt, ein Fertigungsingenieur fertigt. All dieses Wissen ist wichtig, aber selten in einer Person so wirklich gut vereint. Ein Elektriker will von Mechanik nichts wissen, der Mechaniker nichts von Rechnungswesen.
Es gibt eine Wissenslücke zwischen Kaufleuten und Technikern. Die Bildungsinstitute haben darauf reagiert. Für Schnittstellen- Funktionen im produzierenden Gewerbe wurde der Technische Betriebswirt ins Leben gerufen.
Für die Mitarbeiter in Fertigungsprozessen hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Gründe sind die Weiterentwicklungen von Technologie, Arbeitsorganisation, Aufbauorganisation und Ablauforganisation. Dieser für Unternehmen so wichtige Produktionsfaktor Mensch will „abgeholt“ werden. Der Technische Coach setzt diesen Anspruch der Veränderung am Menschen in der Organisation sinnvoll und direkt mit unmittelbarem Kundennutzen um.
Die Umsetzung
Vorbereitung
Ein bisher als Engpass erkanntes Problem (z.B. ein Produkt mit negativen Rohertrag, Qualitätsproblem, usw.) wird Objekt für einen KVP- Workshop (KVP: Kontinuierlicher Verbesserung Prozess). Festlegung von Zielvorgaben, Workshop- Teilnehmer (Produktions- Mitarbeiter und eventuell Instandsetzung für Umbauten) durch das Management.
Durchführung (Beispiel: Prozessoptimierung)
Kick off Veranstaltung und Einführung in den Lean one pic flow Gedanken. Direkt danach wird vor Ort in der Produktlinie der erste Ist- Prozess getätigt. Dabei werden Schritte, Zeiten (wertschöpfend, nicht wertschöpfend) und Auffälligkeiten erfasst. Darauf folgt die Auswertung im Workshop- Team. Es folgt eine Moderation für Brainstorming bis hin zu einem Maßnahmenplan. Gleich danach werden diese Maßnahmen von den Workshop- Teilnehmern selbst umgesetzt. Anschließend folgt der zweite Prozessdurchlauf. Die Erfahrung hat folgendes gezeigt: Spürbare Optimierung mit einem sehr gesunden Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen wird bereits nach dem dritten Prozessdurchlauf messbar erreicht.
Im Workshop werden die Sozialkompetenzen positiv gefördert. Es entsteht Gruppendynamik, eine Entwicklung zur Sichtweise für das Machbare. Antrieb und Motiv entstehen, selbst den Prozess und das Arbeitsumfeld, Menschengerecht und leicht zu gestalten. Leicht, bedeutet in diesem Zusammenhang, Unnötiges und Unbequemes einzusparen. Für den Mitarbeiter ist Arbeitszufriedenheit, für das Unternehmen (den Kunden) das beseitigen eines Engpasses erreicht. Der Workshop endet mit einer Abschlusspräsentation durch einen Mitarbeiter vor dem Management. Die Methodik für eine Kurzpräsentation wird vom Technischen Coach vermittelt. Ziel eines KVP- Workshop ist nicht das Erstellen von vielen Hochglanzfolien. Ein Ziel ist es jedoch, die Mitarbeiter zu entwickeln und zu stärken.
Investition:
Stundensatz 105,- € zzgl. MwSt.
Tagessätze nach Vereinbarung.
Coaching erfordert Sympathie und Vertrauen auf beiden Seiten.
Deswegen biete ich Ihnen ein unverbindliches Erstgespräch an.
Dauer des Coachings: Individuell
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